Über uns

Seit vielen Jahren kämpfen Mieter*innen und Mietervereine gegen die fortlaufenden Verschlechterungen auf dem Wohnungsmarkt. Die Idee einer Versorgung breiter Bevölkerungskreise mit bezahlbaren und lebenswerten Wohnungen hat sich zugunsten einer marktorientierten Versorgung gewandelt. Diese Entwicklung läuft nicht ohne Widerstand von Mieter*innen und Mietervereinen in zahlreichen Städten. Was aber fehlt ist eine systematische Diskussion grundsätzlicher Alternativen in der Mieten- und Wohnungspolitik, die über die derzeitigen tagespolitischen Diskussionen hinausgehen. Daher haben sich verschiedene an Wohnungsthemen arbeitende Akteure zur kontinuierlichen Debatte zum Netzwerk Wohnen & Mieten zusammengeschlossen.

Das Netzwerk versteht sich als Plattform, indem unterschiedliche Akteure zusammenkommen und sich austauschen können. Die entstandenen Arbeitsgruppen entwickeln interdisziplinär und in der Breite von etablierten Organisationen bis zu sozialen Bewegungen Alternativideen. Diese werden in die öffentliche Debatte gebracht.

Thematische Schwerpunkte sind die Weiterentwicklung des Mietrechts und eine neue Wohngemeinnützigkeit. Bisher hat das Netzwerk [vor allem] drei Konferenzen (2015 in Hamburg, 2016 in Berlin und 2018 in Bochum) veranstaltet.

Das Netzwerk freut sich über weitere Mitglieder, dazu ist hier die Beitrittserklärung abrufbar. Mitglieder des Netzwerks sind aktuell zahlreiche Einzelpersonen und die unten aufgelisteten Organisationen:

Berliner Mieterverein, Der Paritätische, GWA St.Pauli, KUB Beratung, Mieter helfen Mietern Frankfurt, Mieter helfen Mietern Hamburg, Mieter helfen Mieten Nürnberg, Mieterverein Bochum, Mieterverein Dortmund, Mieterschutzverein Münster, MietshäuserSyndikat Hamburg, Montag Stiftung, Republikanische Anwältinnen und -Anwälte Verein, ver.di Bundesverwaltung, Wohnbund e.V.